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Ein Tag «on Tour» – unterwegs in Solothurn
Melanie Zbinden, 8. September 2026
Am 25. August 2026 ging das KV-Team nach Solothurn. Dabei besuchten wir die Verenaschlucht, beschäftigten uns mit der Geschichte von Solothurn und durften bei einem Foxtrail zahlreiche Rätsel lösen. Mein Name ist Melanie, ich bin 16 Jahre alt und bin jetzt seit knapp einem Monat im ersten Lehrjahr als KV-Lernende. Ich habe meine Lehre positiv gestartet und mich bereits gut im Arbeitsalltag eingelebt. Ich freue mich auf die vielen neuen Erfahrungen, die mich während meiner Ausbildung noch erwarten.
Für die KV-Lehre bei Allotherm habe ich mich entschieden, weil mir die Kombination aus Organisation, abwechslungsreichen Aufgaben und dem Kontakt mit verschiedenen Menschen gefällt. Ich wollte eine Ausbildung machen, bei der ich gefördert werde und meine bereits bestehenden Kenntnisse verbessern kann sowie neue Fähigkeiten aneignen kann.
Zu den Dingen, die ich gerne verrichte, gehören unter anderem das Erstellen von Paketetiketten sowie die Kontrolle von Rechnungen. Auch die alltäglichen Aufgaben gehören für mich dazu – zum Beispiel die Kaffeemaschine oder der Abwasch.
Am 25. August 2026 durfte ich zusammen mit dem KV-Team einen etwas anderen Arbeitstag erleben. Gemeinsam mit Suzanne, Thomas, Viviana, Franziska und Fabienne ging es für uns nach Solothurn. Unterwegs erwartete uns eine Mischung aus Natur, Geschichte, Rätseln, Teamarbeit und natürlich auch gutem Essen.
Start in den gemeinsamen Tag
Der Morgen verlief wie ein gewöhnlicher Arbeitstag. Um 11:00 Uhr brachen wir auf, um noch Sandwiches für unser Mittagessen zu besorgen. Um 11:15 Uhr stiegen wir in den Bus nach Thun und dann gingen wir mit dem Zug nach Solothurn. Am Bahnhof Solothurn angekommen, machten wir uns auf den Weg zur Verenaschlucht.
Die Verenaschlucht bei Solothurn ist nicht nur ein schöner Ort zum Spazieren, sondern hat auch eine interessante Geschichte: Sie ist eng mit der heiligen Verena verbunden, denn während ihrer Reise von Ägypten nach Europa geriet sie durch eine Christenverfolgung in die Schlucht und lebte dort einige Zeit. Während ihres Aufenthalts in der Schlucht kümmerte sie sich dort um Kranke und Bedürftige, bis sie vom römischen Statthalter Hirtacus verhaftet und in den Kerker geworfen wurde.
Am Ende der Schlucht befindet sich die Einsiedelei St. Verena. Bereits im 15. Jahrhundert ist dort ein Einsiedler urkundlich erwähnt. Eine der Kapellen wurde in einer Notiz aus dem Jahre 1458 erwähnt. Dabei wurde vom hohen Alter und dem baufälligen Zustand berichtet.
Wir gingen entlang des Verenabachs, durch die Schlucht und schauten uns die Einsiedelei an. Dabei konnten wir die Natur und die ruhige Umgebung geniessen.
Nach dem Spaziergang durfte eine kleine Erfrischung nicht fehlen. Wir gönnten uns eine Glace, bevor es mit unserem Programm weiterging.
Auch unterwegs darf die Arbeit nicht fehlen
Nach unserem Ausflug in die Verenaschlucht führten wir noch eine KV-Sitzung durch. Auch wenn wir an diesem Tag nicht an unseren normalen Arbeitsplätzen waren, gab es also trotzdem noch einige geschäftliche Themen zu besprechen.
Anschliessend ging es weiter mit dem nächsten Programmpunkt: einem Foxtrail durch Solothurn.
Auf den Spuren von Napoleon
Beim Foxtrail war unsere Aufgabe, eine alte Rechnung aus dem Jahr 1797 zu vervollständigen.
Im Mittelpunkt stand dabei eine Geschichte rund um Napoleon.
Napoleon soll am 24. November 1797 mit seinem Gefolge im Solothurner Gasthaus Kronen zu Gast gewesen sein. Für ihn und seine Begleiter wurde ein grosses Festmahl vorbereitet. Napoleon selbst soll jedoch nur ein Glas Wasser getrunken, eine Goldmünze bezahlt und anschliessend seine Reise fortgesetzt haben. Sein Gefolge machte sich währenddessen über das vorbereitete Essen her. Die Rechnung für das Festmahl wurde jedoch nie beglichen.
Nun sollten wir dabei helfen, die fehlenden Informationen auf dieser Rechnung zu finden. Dafür mussten wir verschiedene Hinweise in der Stadt entdecken und zahlreiche Rätsel lösen.
Während des Foxtrails konnten wir viel über Napoleon und die Geschichte von Solothurn erfahren. Gleichzeitig mussten wir uns immer wieder genau umschauen und als Team überlegen, wie wir die jeweiligen Aufgaben lösen konnten.
Einige Rätsel waren dabei einfacher als andere. Besonders eine Aufgabe, bei der wir einen Morsecode entziffern sollten, stellte uns vor eine grössere Herausforderung.
Wir beschäftigten uns längere Zeit damit und versuchten verschiedene Lösungswege. Schlussendlich kamen wir trotzdem nicht richtig weiter und mussten in die Lösung schauen. Auch wenn das nicht ganz der Plan war, konnten wir danach unseren Weg fortsetzen.
Bei anderen Aufgaben mussten wir uns Dinge merken, Hinweise kombinieren oder genau beobachten. Dadurch war der Foxtrail abwechslungsreich und wir waren während des ganzen Weges beschäftigt.
Nach und nach kamen wir den einzelnen Hinweisen auf die Spur und arbeiteten uns bis zum letzten Posten vor.
Am Ende konnten wir noch ein Bild machen und somit unsere Mission erfolgreich abschliessen.
Ein gemütlicher Abschluss
Nach dem Foxtrail machten wir uns langsam auf den Weg zurück zum Bahnhof. Bevor unser gemeinsamer Tag zu Ende ging, stand aber noch etwas anderes auf dem Programm:
Wir gingen zur Aarebar in Solothurn, wo wir gemeinsam zu Abend assen.
Nach dem Essen spielten wir noch gemeinsam über die Splash-App «Impostor». Ein Spiel, bei dem fast alle Teilnehmenden dasselbe geheime Wort kennen und einer nach dem anderen einen kurzen Hinweis dazu abgibt. Die Gruppe muss während der Beschreibungen herausfinden, wer die Person ohne das Wort ist, während dieser Verräter versucht, unbemerkt zu bluffen sowie das Wort herauszufinden.
Fazit
Der «on Tour»-Tag war für mich eine schöne Abwechslung zum normalen Arbeitsalltag. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus verschiedenen Aktivitäten.
Wir konnten die Natur in der Verenaschlucht geniessen, etwas über die Geschichte von Solothurn und Napoleon erfahren, gemeinsam Rätsel lösen und den Tag anschliessend bei einem gemütlichen Essen beenden.
Auch die Zusammenarbeit als KV-Team hat mir gut gefallen. Beim Foxtrail war es besonders hilfreich, dass wir gemeinsam überlegen und uns gegenseitig unterstützen konnten.
Weil ich noch am Anfang meiner Ausbildung bin, freue ich mich über solche Erlebnisse und darauf, noch viele weitere Bereiche hier bei Allotherm kennenzulernen.
Ich bin gespannt, was in den nächsten Jahren noch alles auf mich zukommt.
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