Sonntagmorgen, 04.30 Uhr: Der Wecker klingelt. Ja, so ein Schwingfest beginnt früh, wenn man das volle Programm mitmachen will!Kurz nach 6 Uhr treffe ich beim Stadion Wankdorf in Bern ein und es herrscht schon emsiges Treiben. Die ersten Gäste haben sich bereits am Allotherm-Stand direkt neben den "Lebendpreisen" eingefunden. Der Kaffeebedarf ist gross und auch der Zopf findet Anklang.
Schon bald heisst es aber "ab ins Stadion" - Die Show beginnt (beziehungsweise das "Anschwinget"). Unter den Augen der bereits jetzt zahlreichen Zuschauern beginnen die "Gladiatoren" mit ihren Wettkämpfen und es kommt zu einigen spektakulären Gängen. Der Wettkampf ist lanciert und die meisten der 111 Allotherm-Gäste und -Mitarbeitenden sind guter Stimmung und geniessen die Atmosphäre.
Die Sonne und der damit verbundene Temperaturanstieg auf den Sitzplätzen veranlassen viele Gäste, sich bereits vor 11 Uhr beim Allotherm-Stand einzufinden und bei kühlen Getränken und Hobelkäse erste Fachgespräche zum Geschehen in den Sägemehlringen zu führen. Die Stimmung ist allseits positiv und entspannt, was auch mit der Zwischenrangliste zu tun haben könnte: Einige der meistgenannten Favoriten wie Moser, Staudenmann und Aeschbacher stehen ganz oben.
Je länger das Kampfgeschehen dauert, desto mehr Schwinger fallen aus der Entscheidung um den Festsieg. So kommt es zum Schlussgang zwischen Staudenmann Fabian und Schlegel Werner, dem Gast aus dem Toggenburg. Dank der besseren Ausgangslage reicht "unserem" Fäbu ein Gestellter zum bereits 3. Sieg am Bernisch-Kantonalen Schwingfest; und dies vor einer Rekordkulisse von über 27'000 Zuschauerinnen und Zuschauern.
Somit geht ein rundum gelungener Anlass für uns und unserer Gäste mit einem "happy end" zu Ende und soweit mir bekannt ist, sind alle wohlbehalten nach Hause gekommen.
Zum Schluss möchte ich den beiden OK-Mitgliedern Jürg Marti (Präsident) und Bärnu Lauper (Vizepräsident), sowie Heidle Guggisberg und Alex Stucki (beide Gabenkomitee) für ihren grossen Einsatz danken - Ihr habt das super gemacht!